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Die Ultimative Chartshow „Musikverhörer“

Archivmeldung vom 17.12.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Oliver Randak
Die Ultimative Chartshow „Musikverhörer“
Die Ultimative Chartshow „Musikverhörer“

RTL-Sunnyboy Oliver Geissen hat sich im Rahmen seiner „Ultimativen Chartshows“ diesmal mit Textverhörern sowohl englischer als auch deutschsprachiger Hits angenommen. Immerhin sicherlich eine der unterhaltsameren Chartlistungen in dieser Reihe.

 Das „Problem“ dürfte allseits bekannt sein: Man hört ein Lied, aber irgendwie bekommt man das, was da gesungen wird einfach nicht auf die Reihe. Man versucht das Gehörte zumindest halbwegs mit Sinn zu füllen, was dann teilweise absonderliche Ergebnisse zu Tage bringt. Vor allem wenn man in englischsprachigen Liedern meint, etwas Deutsches zu hören.

 Nach einer kurzen Begrüßung durch Geissen selbst, begibt er sich sofort in medias res. Angespielt wird „Bello è impossibile“ von Gianna Nannini. Dann wird die „verhörte“ Textzeile vorgelesen und anschließend die betreffende Stelle im Lied gespielt. Gewürzt wird das Ganze mit Oliver Geissens mehr oder weniger launigen Kommentaren.

Was man dabei zu hören bekommt, ist durchaus zweischneidig. Oft scheint das „Verhörte“ doch sehr an den Haaren herbeigezogen zu sein, da man sich schon recht zwingen muss, den „Verhörer“ mit dem Gehörten in Einklang zu bringen. Andererseits gibt es Fälle, bei denen man sich fragt, ob da nicht wirklich genau das gesungen wurde, was da falsch gehört wurde. (Mein absoluter Favorit: „Anneliese, popel nicht“ auf Sadeness-Part1 von Enigma).

Interessanterweise passiert es nicht nur bei englischsprachigen Stücken, dass etwas falsch verstanden wird. Auch als deutscher Muttersprachler kommt man hier und da vom rechten Weg ab. Auf dieser CD wird dies im Fall von Juli und Roland Kaiser zweifelsfrei bewiesen („Schnitzelwagen“ in „Santa Maria“-ein echter Schenkelklopfer).

Unterm Strich…

Amüsant ist das Anhören der Musikverhörer allemal, besonders wenn man sich dabei erwischt, genau dasselbe herausgehört zu haben. Die CD hat auf jeden Fall die Lacher auf ihrer Seite. Allerdings stellt sich die Frage nach der „Halbwertszeit“ der CD, denn öfter als drei mal dürfte sich wohl niemand die Scheibe anhören, bevor sie im CD-Regal verschwindet.

P.S.: Wer sich darüberhinaus mit „Musikverhörern“ beschäftigen will, dem sei die Webseite www.kissthisguy.com wärmstens empfohlen. Allerdings sind hier englische Sprachkenntnisse absolut notwendig.

 

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