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Electron Love Theory "In The Shadows of U2"

Archivmeldung vom 07.02.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.02.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Oliver Randak
Electron Love Theory "In The Shadows of U2"
Electron Love Theory "In The Shadows of U2"

Hm...eine Tribute-CD...das kann recht interessant sein, jedoch ist bei solchen Projekten die Gefahr des kapitalen Schusses in den Ofen extrem hoch.

Um es kurz zu machen: Es ist passiert. Bauchklatscher vom Zehner. Totales Begräbnis der Nadel.

Wer noch Interesse hat kann jetzt weiterlesen:

Ich war zwar nie ein großer Fan von U2, aber das haben die Iren wirklich nicht verdient. Die beigelegte Bio weist den Elektronikmusiker Jeff Leisawitz als preisgekrönten Künstler aus. Bei "In the Shadows of U2" drängt sich einem jedoch die Frage auf, ob er die Preise fürs Musikmachen bekommen hat. Ich habe eher den Eindruck, daß es fürs einhändige Erdbeerpflücken ohne Sauerstoffflasche war. Um Coverversionen im eigentlichen Sinn handelt es sich hier auch nicht, es sind eher Transskripte in elektronische Musik

Grosse kreative Eigenleistung sucht man hier vergebens. Man wird das Gefühl nicht los, daß hier jemand einen tollen neuen Computer mit Musiksoftware zu Weihnachten bekommen hat und jetzt rumexperimentiert.

"Fourteen extraordinary female vocalists" prangt da auf dem CD-Cover. Offenbar waren die aber wohl gerade mal auf dem Klo als die Aufnahme lief. Der Gesang auf dieser CD ist durchgängig so aufregend wie ehelicher Gefälligkeitssex. Daran ändern auch die sattsam eingesetzten meterlangen Hallfahnen nichts.

Die Zielgruppe ist, meiner Ansicht nach, bei den glücklosen Anlageberatern, die sonnebenkgebräunt und gegelt in irgendwelchen Lounge-Bars rumhängen. Glück für Herrn Leisawitz, daß es sich dabei um eine stark wachsende Klientel handelt.

Unterm Strich...

Liebe U2-Fans: Bitte berührt diese CD unter keinen Umständen, andernfalls wären tagelange Weinkrämpfe die Folge. Das hier ist Ebola für eure Ohren...

Nee, also wirklich nicht. Bei allem Wohlwollen.... abhaken. Daumen runter (aber ganz weit)

 

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