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Eltern müssen darauf achten, dass Kinder während der Autofahrt angeschnallt bleiben

Archivmeldung vom 01.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: HUK-COBURG
Bild: HUK-COBURG

Vor Arbeitsbeginn noch schnell zum Kindergarten oder zur Schule: Für viele berufstätige Eltern ein ganz normaler Tagesanfang. Kleinkinder werden in der Regel von den Eltern angeschnallt. Die Größeren erledigen den Einstieg in den Kindersitz und das Anschnallen selbst.

Dass Anschnallen wichtig und richtig ist, bezweifelt niemand. Denn gerade Kinder werden durch ihr leichtes Körpergewicht schnell im Auto herumgeschleudert. Dazu muss es, so die HUK-COBURG, gar nicht zum Unfall kommen: Es genügt schon, wenn der Fahrer einmal kräftig auf die Bremse tritt oder ruckartig ausweichen muss. Hinzu kommt: Kinder, die durch das Auto geschleudert werden, können auch gegen den Fahrer fallen. Mit der Folge, dass der die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert und einen Unfall baut.

Das Klicken des eingerasteten Sicherheitsgurtes sollte also für Eltern eine Selbstverständlichkeit sein. Dazu gehört gerade bei größeren Kindern vor dem Losfahren auch ein Blick auf die Rückbank, um zu überprüfen, dass der Nachwuchs wirklich angeschnallt ist. Allerdings - was viele nicht wissen - verlangt die Rechtsprechung (OLG Hamm 5 RBs 153/13) mehr vom Fahrer. Er muss sich auch während der Fahrt, immer wieder vergewissern, dass der Nachwuchs auf der Rückbank angeschnallt bleibt. Wer das nicht tut, riskiert ein Bußgeld.

Quelle: HUK-Coburg (ots)

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