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Grüner Tee macht Labormäuse schlank

Archivmeldung vom 18.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gefülltes Glas mit wohltuendem grünen Tee.
Gefülltes Glas mit wohltuendem grünen Tee.

Bild: news.osu.edu

Grüner Tee macht in Verbindung mit einer Diät schlank. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern der Ohio State University. An Menschen ist das jedoch noch nicht erwiesen. Richard Bruno, Professor für Ernährungswissenschaften, hat mit Mäusen experimentiert. Jenen Tieren, die mit grünem Tee angereicherte Nahrung bekamen, ging es danach deutlich besser als den restlichen Mäusen. Bekannt ist, dass dieses asiatische Getränk Menschen guttut, die ein hohes Risiko haben, an Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden zu erkranken.

Verbesserte Verdauung

Bruno sieht als Ursache für den Erfolg der Diät eine Verbesserung der Darmflora, also der Anreicherung von Mikroorganismen, die der Mensch für einen optimalen Stoffwechsel braucht. "Unsre Studie zeigt, dass grüner Tee das Wachstum von guten Bakterien fördert", unterstreicht der Ernährungswissenschaftler. Das führe zu einer ganzen Reihe von Vorteilen für die Gesundheit, einschließlich einer Minderung des Risikos von Fettleibigkeit.

Grüner Tee hat in Asien eine lange Geschichte. Außerhalb dieser Region kommt das Getränk wegen seiner vermeintlichen gesundheitsfördernden Wirkung auch gut an. In den Inhaltssoffen finden sich Catechine, die ein hohes antioxidatives Potenzial haben. Daher senken sie das Risiko, an Krebs zu erkranken. Sie haben auch positive Auswirkungen auf Herz und Leber. Grüner Tee reduziert zudem die Gefahr von Entzündungen.

Täglich zehn Tassen trinken

Aus den Experimenten folgern die Forscher, dass Menschen täglich zehn Tassen grünen Tee trinken müssen, um eine Wirkung zu erzielen. "Das klingt nach einer Menge, aber in vielen Teilen der Welt ist es üblich, so viel zu trinken", sagt Bruno. Er warnt allerdings davor, die Ergebnisse aus den Tests einfach so auf Menschen zu übertragen.

Man müsse eine Studie abwarten, die er in Arbeit habe. Sie findet mit Menschen statt, die eine Veranlagung haben, an Diabetes 2 und Herzinfarkten zu erkranken. "Es bringt nichts, Menschen, die zur Fettleibigkeit neigen, zu sagen: esst weniger", so Brunos Erfahrung. "Es ist wichtig, andere Anreize zu schaffen, die die Gesundheit fördern."

Quelle: www.pressetext.com/Wolfgang Kempkens

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