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US-Rechtswissenschaftler: Das Urknall-Experiment am CERN birgt ungelöste juristische Probleme

Archivmeldung vom 01.02.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: CERN
Bild: CERN

In Kürze wird das Urknall-Experiment mit dem Teilchenbeschleuniger LHC am CERN bei Genf nach einer Wartungspause erneut hochgefahren. Eine Reihe von renommierten Kritikern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA haben wegen der unberechenbaren Gefahren bereits Klage erhoben. Das größte Risiko geht ihrer Meinung nach von winzigen Schwarzen Löchern aus, die sich im Erdkern einnisten und eine globale Katastrophe auslösen könnten.

Professor Eric E. Johnson, ein Rechtswissenschaftler an der University of North Dakota, hat sich zu diesem komplexen Thema erstmals aus der Sicht des Juristen geäußert. Das größte Problem liegt seiner Meinung nach darin, dass die Materie nur von wenigen Physikern selbst verstanden wird. Darüber hinaus genieße das CERN Immunität. Eine einstweilige Verfügung wäre demnach ein zahnloser Tiger. Um eine Abschaltung anordnen zu können, müsste ein Richter grundlegende Fehler in der theoretischen Physik oder bei den Sicherheitsvorkehrungen finden. Eine andere Möglichkeit wäre der Nachweis, dass Mitarbeiter des CERN absichtlich Fehler begehen oder voreingenommen sind.

Der ausführliche Text in Englisch steht unter http://www.physorg.com/news183380986.html Darin wird unter anderem an die besondere Verantwortung der Wissenschaftler appelliert. Diese hätten dafür Sorge zu tragen, dass ihre Experimente sicher seien. Der Fall des LHC sei bisher einzigartig. Dies erfordere eine spezielle juristische Behandlung, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass dadurch möglicherweise ein Präzedenzfall für künftige wissenschaftliche Experimente geschaffen werde.

Weitere Informationen zum CERN und zum LHC befinden sich in einem aktuellen Tatsachenroman mit wissenschaftlichem Hintergrund. Dies betrifft insbesondere Thesen neueren Datums über die Stabilität und die Gefahr mikroskopisch kleiner Schwarzer Löcher. 

Quelle: Rolf Froböse

 

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