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„Weltraumqualle“: Astronomen entdecken erstmals Struktur mit einer bemerkenswerten Ähnlichkeit

Archivmeldung vom 19.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Weltraum
Weltraum

Bild von Arek Socha auf Pixabay

Ein Team von Forschern aus Australien und Italien hat bei der Beobachtung des Galaxienhaufens Abell 2877 mithilfe des Niederfrequenz-Radioteleskops MWA im Outback in Westaustralien eine seltsame Struktur mit einer bemerkenswerten Ähnlichkeit mit einer Qualle im Weltraum entdeckt. Dies berichtet das Fachportal „Phys.org“.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "SNA News" schreibt weiter: "Demnach sagte Torrance Hodgson, der Hauptautor der Studie und Mitarbeiter der australischen Curtin University mit Verbindung zum Internationalen Zentrum für Radioastronomie-Forschung (ICRAR) in Perth, dass sie die „Weltraumqualle“ 12 Stunden lang auf fünf Funkfrequenzen zwischen 87,5 und 215,5 Megahertz beobachtet hätten.

Diese „Radio-Qualle“ sei derzeit der Weltrekordhalter mit sehr hellem Licht bei normalen FM-Radiofrequenzen und würde bei 200 MHz fast verschwinden, fügte der Forscher hinzu. Keine andere extragalaktische Strahlung wie diese sei so schnell verschwunden, sagte Hodgson weiter.

Da das Team zunächst keine Erklärung dafür habe finden können, habe man sich mit einer „kosmischen Archäologie“ befassen müssen, um die alte Hintergrundgeschichte der Quallen verstehen zu können.

Die Arbeitsversion laute, dass vor etwa zwei Milliarden Jahren eine Ansammlung von supermassiven schwarzen Löchern aus mehreren Galaxien mächtige Plasmastrahlen ausgespuckt hatte, hieß es. Dieses Plasma sei im Laufe der Zeit verblasst und „verstummt“. Es sei jedoch wahrscheinlich, dass es vor kurzem begonnen habe, sich mit sehr sanften Stoßwellen zu vermischen, die durch das System gehen würden, so dass es kurz aufleuchtete und für das Radioteleskop sichtbar geworden sei.

Die Größe der „Qualle“ von der Erde aus gesehen würde mehr als ein Drittel des Monddurchmessers betragen, aber sie könne nur mit Hilfe von Niederfrequenz-Radioteleskopen beobachtet werden."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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