Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wissenschaft Magnetringe simulieren effektives Hanteltraining

Magnetringe simulieren effektives Hanteltraining

Archivmeldung vom 10.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
"O2 Magnetic Dumbbell": Magnetringe simulieren Gewichte. Bild: Suhyun Yoo
"O2 Magnetic Dumbbell": Magnetringe simulieren Gewichte. Bild: Suhyun Yoo

Seouler Industriedesign-Studenten haben ein mit Magnetismus arbeitendes Trainingsgerät erfunden, das aus zwei Ringen besteht und auf gegenseitiger Abstoßungskraft beruht. Der Effekt des "O2 Magnetic Dumbbell" wird duch Elektromagnete erzielt, die gleichartig gepolt sind. Da es sich um Elektromagnete handelt, lässt sich die Stärke der Abstoßungskraft individuell einstellen.

Das Trainingsgewicht des Gadgets reicht von drei bis 24 Kilogramm. Das aktuell eingestellte Gewicht ist auf einem Display in der Mitte des Gerätes ablesbar. In Schritten von drei Kilogramm können die Stufen definiert werden. Die Einstellung erfolgt über ein kleines Rad an der Seite der Ringe.

Die Innovation zählt zudem die Wiederholungen einer Übung automatisch. Doch nicht nur mit der abstoßenden Kraft zweier gleich gepolter Magnete kann trainiert werden. "Ich wollte den Rahmen der existierenden Trainingsprodukte sprengen, indem ich zwei simple Technologien miteinander kombiniert habe", so Erfinder Suhyun Yoo gegenüber pressetext.

Nachhaltiger Trainingseffekt

Auf ersten Trainingsanleitungen sind Skizzen zu erkennen, auf denen mit unterschiedlich gepolten, sich anziehenden Magneten gearbeitet wird. Beispielsweise kann ein Magnetring über den Oberarm gezogen werden und der zweite über den Unterarm. Durch die unterschiedliche Polung ziehen sich die Magnete an und der Trainingseffekt entsteht beim Auseinanderdrücken der Ringe.

Der südkoreanische Tüftler sieht die Zukunft der Trainings-Gadgets in der Fusion bekannter Technologien. "Ich denke, es wird mehr und mehr Trainingsgegenstände geben, die aus bereits bestehenden Geräten zusammengefügt sind. Wichtig ist, dass das einfache Leben nicht beeinträchtigt wird - und mit meinem Gerät ist das für den Kunden möglich." Die Marktreife wird für spätestens 2015 anvisiert.

Quelle: www.pressetext.com/Michael Krause

Anzeige: