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Phosphin: Beweis für außerirdisches Leben?

Archivmeldung vom 24.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Symbolbild
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Bild von Maurice Müller auf Pixabay

Das Gas Phosphin auf Gesteinsplaneten ist ein untrügliches Zeichen für das Vorliegen von außerirdischem Leben. Zu diesem Schluss kommen Astrobiologen in einer jüngst veröffentlichten Studie. Aus Sicht der Forscher kann das Gas auf keinem anderen Weg als durch anaerobe Organismen erzeugt werden, teilt das russische online Magazin "Sputnik" mit.

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite: „Es stinkt, es ist giftig und könnte ein Zeichen für Leben draußen im Weltall sein. Phosphin oder Monophosphan ist auf der Erde unter anderem in den Gedärmen von Pinguinen, Dachsen und Fischen anzutreffen. Nun betonen Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT), dass das Gas nur auf eine Weise entstehen könne: unter Mithilfe von anaeroben Organismen wie gewissen Bakterien, die ohne Sauerstoff auskommen.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Wenn Astronomen das Molekül in der Atmosphäre eines beliebigen Gesteinsplaneten finden, wäre das „ein unmissverständliches Anzeichen für das Vorliegen von extraterrestrischem Leben“, heißt es in einer Pressemitteilung des MIT.

Sauerstoff hat den Forschern zufolge den Vorteil gegenüber Phosphin, dass er auch durch rein physikalische Prozesse entstehen kann, auch wenn es vor Ort kein Leben gibt. Phosphin dagegen soll nur durch Lebewesen erzeugt werden können.

Die Forscherin Clara Sousa-Silva hatte mehrere Jahre ein Team geleitet, das alle Möglichkeiten ausräumen sollte, wie Phosphin ohne Beteiligung von anaeroben Lebewesen entstehen könnte. Die Schlussfolgerungen der Forscher wurden in der Zeitschrift Astrobiology im November 2019 veröffentlicht."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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