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US-Forscher überrascht: Männer haben diesen Vorteil gegenüber Frauen

Archivmeldung vom 17.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: pixelio.de/Dieter Schütz
Bild: pixelio.de/Dieter Schütz

Amerikanische Wissenschaftler haben bei einem Experiment mit Computerbildschirm ermittelt, dass Frauen viel langsamer Bewegungen erkennen und auf diese reagieren als Männer. Dies meldet das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite: "Laut einem Beitrag im Fachmagazin „Current Biology“ war die Forschung ursprünglich darauf gerichtet, zu klären, ob Autisten auf visuelle Reizerscheinungen schneller reagieren als gesunde Menschen. Im Laufe des Experiments wurde zufällig ein Unterschied zwischen den Geschlechtern bei der Reaktionsschnelligkeit festgestellt.

„Wir haben ganz zufällig diese Entdeckung gemacht, die uns stark überraschte. Bis dahin hatte es in der Fachliteratur nicht einmal eine Andeutung darauf gegeben, dass die visuelle Informationsverarbeitung im männlichen und im weiblichen Gehirn auf niedrigem Niveau sehr unterschiedlich ist (…)“, sagte Scott Murray von der University of Washington  in Seattle (USA).

Im Laufe des Experiments wurden auf dem Bildschirm sich schnell bewegende Streifen gezeigt, die in wenigen Augenblicken verschwanden. Die Probanden hatten möglichst schnell zu ermitteln, in welche Richtung diese Streifen flogen. Wie es sich herausstellte, drückten die Männer in rund 0,1 Sekunde den jeweils richtigen Knopf, während die Frauen für die gleiche Aufgabe 0,125 bis 0,175 Sekunden brauchten.

Diese Erkenntnis wurde später in einer Serie von Tests bei Männern und Frauen belegt. Es wurde auch festgestellt, dass der betreffende Gehirnteil bei den beiden Geschlechtern auf etwa die gleiche Weise arbeitete.

Die Ursache für diesen Unterschied ist bisher nicht geklärt worden. Die Forscher hoffen, bei weiteren Experimenten zu erfahren, was diesen Unterschied bedingt und in welchem Zusammenhang er mit der Evolution des Menschen steht."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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