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Tel Aviv testet neuartiges Hightech-Shuttle-Taxi

Archivmeldung vom 27.06.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.06.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hightech-Taxi: grafischer Entwurf des SkyTran. Bild: skytran.us
Hightech-Taxi: grafischer Entwurf des SkyTran. Bild: skytran.us

Die US-Firma SkyTran hat ein technologisches Konzept entwickelt, das eigenen Angaben zufolge den öffentlichen Personenverkehr revolutionieren wird. Im Kern geht es dabei um eine neue Art von Magnetschwebebahn, die bei den Fahrgästen vor allem durch Schnelligkeit und Umweltfreundlichkeit punkten soll. Der Clou dabei: Die Idee zum neuen Hightech-Transportmittel sieht vor, dass Passagiere sich zu jeder Zeit einfach über ihr Smartphone ein Shuttle-Taxi an eine bestimmte Haltestelle bestellen können, das sie dann weiter zum gewünschten Ziel bringt. Bis Ende 2015 soll auf dem Gelände der Israel Aerospace Industries (IAI) in Tel Aviv die weltweit erste 500 Meter lange Teststrecke gebaut werden.

"SkyTran ist ein energieeffizientes Hochgeschwindigkeits-Transportsystem, das entwickelt worden ist, um Passagiere auf sichere, umweltfreundliche und ökonomische Weise zu befördern", erklärt SkyTran-CEO Jerry Sanders die grundlegende Zielsetzung. Geht es nach den Vorstellungen des Hightech-Konzerns, der in den USA unter anderem auch eng mit der NASA kooperiert, soll das System für die Zukunft des öffentlichen Transports insbesondere im Bereich des urbanen Nahverkehrs richtungweisend sein. Das geplante Testprojekt in Tel Aviv sieht Sanders als "Durchbruch" für die neue Technologie.

"Jet-artige" Kapseln

Die technologische Basis des neuartigen Hightech-Transportmittels besteht aus einer passiven Magnetschwebebahn, die ein ganzes Netzwerk aus Computer-kontrollierten "Jet-artigen" Shuttle-Kapseln befördern soll. Diese haben laut vorliegender Pläne eine maximale Kapazität von zwei Passagieren und hängen an magnetischen Schienen fixiert rund 20 Meter über der Erdoberfläche. Im Zuge des Testbetriebs am IAI-Gelände sollen die Fahrgastkabinen auf einer Strecke von insgesamt 500 Metern eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Kilometer pro Stunde erreichen, im Fall eines breitflächigeren Einsatzes im realen Stadtverkehr soll es aber auch deutlich schneller voran gehen.

"Im Rahmen der Evaluation werden wir ausführliche Tests, Verbesserungen und Bewertungen der SkyTran-Technologie in der kontrollierten Umgebung des IAI-Testgeländes durchführen", erläutert Sanders. So sollen beispielsweise die einzelnen Kabinen unter hohen Geschwindigkeiten und voller Tragelast geprüft und kontrolliert werden. "Wir werden den gesamten Testlauf mit unserem Know-how in den Gebieten Ingenieurswesen, Robotik und Steuerung begleiten", ergänzt IAI-Direktor Yosef Melamed.

Großes Zukunftspotenzial

Dass der Einsatz von Magnetschwebetechnologien im öffentlichen Transport tatsächlich großes Potenzial für die Zukunft mit sich bringt, haben zuletzt Wissenschaftler der Southwest Jiaotong University in China bewiesen. Sie haben eigenen Angaben zufolge den ersten erfolgreichen Testlauf eines neuartigen Highspeed-Zuges absolviert, der zumindest theoretisch eine maximale Geschwindigkeit von 2.900 Kilometern pro Stunde erreichen kann. Der sogenannte "Super-Maglev" - kurz für "superconducting magnetic levitation" - wäre somit ungefähr dreimal so schnell wie ein moderner Passagierjet.

Quelle: www.pressetext.com/Markus Steiner

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