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"Robirds": Robotervögel für sicheren Flugverkehr

Archivmeldung vom 06.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
"Robird": Soll Vögel auf Flughäfen verscheuchen. Bild: clearflightsolutions.com
"Robird": Soll Vögel auf Flughäfen verscheuchen. Bild: clearflightsolutions.com

Neue Vogelroboter namens "Robirds" kommen nicht nur aus dem 3D-Drucker und lassen sich fernsteuern, sondern sehen auch wie natürliche Vögel aus. Sie sollen eingesetzt werden, um der Gefährdung der Flugsicherheit durch "echte" Vögel entgegenzuwirken. Der Slogan der niederländischen Firma Clear Flight Solution dazu heißt "Wir machen Vögel".

Das Unternehmen verweist in seinem Präsentationsvideo darauf, dass Vögel erheblichen Schaden in der Abfall-, Landwirtschaft und im Flugverkehr anrichten. Nichts sei größer als das Risiko, dass Vögel an den Flughäfen darstellen. "Die kleinen Flieger können Flugzeuge und ihre Passagiere in große Gefahr bringen." Die Adler und Falken mimenden Robirds sollen damit endgültig Schluss machen.

Die Zahl der Vögel soll über den Einsatz der Maschinen um mehr als 50 Prozent reduziert werden. Weil die Robirds auf den Fluchtinstinkt der Vögel abzielen, gibt es laut Clear Flight Solution langfristig auch keine Gewöhnung der Tiere an die künstlichen Raubvögel. Laut der Firma gibt es derzeit kein geeigneteres Instrument, um der Belästigung durch Vögel Einhalt zu gebieten.

Erste Feldversuche positiv

Clear Flight Solution ist gerade dabei, automatische Operationen mit ihren Robirds zu entwickeln. Die bisherigen Tests der Robird-Kolonie scheinen vielversprechend. Die Resultate zeigen einen Rückgang von 75 Prozent der Vogelanzahl in den Gebieten, wo die Experimente durchgeführt wurden. Die Versuche werden noch bis Mitte des nächsten Jahres durchgeführt.

Quelle: www.pressetext.com/Christian Sec

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