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Russlands Regierung nimmt sich „Science-Fiction“-Technologien vor

Archivmeldung vom 22.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Andrea Damm / pixelio.de
Bild: Andrea Damm / pixelio.de

Schon in weniger als 20 Jahren soll Russland unter anderem eine eigene Programmiersprache sowie eine eigene Teleportationstechnik bekommen. Dies sieht das Programm Nationale technologische Initiative (NTI) vor, welches die Regierung laut der Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch erörtern will.

Eine Arbeitsgruppe unter Teilnahme des Vizepremiers Arkadij Dworkowitsch soll sich mit dem NTI-Programm vertraut machen, wonach in Russland bis 2025 die Infrastruktur für den Mobilfunkstandard 5G, ein einheitliches Netz zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Cyber-Attacken sowie eine eigene sichere und effektive Programmiersprache geschaffen werden sollen.

Die NTI-Autoren planen außerdem bis zum Jahr 2035, mehrere neuartige Technologien in die Praxis einzuführen:

Bei dem sogenanntem Gehirn-Computer-Interface sollen PCs dann bald per Neuronenströme bedient werden können. Durch sogenannte „naturähnliche Erscheinungen“ sollen Informationen übertragen werden können.

Und auch das „Beamen“, fachsprachlich Teleportation genannt, soll schon bald Realität werden.

Das Budget für diesen „Fahrplan“ soll im Zeitraum von 2016 bis 2018 insgesamt 10,8 Milliarden Rubel (umgerechnet etwa 150  Millionen Euro) umfassen. Über sieben Milliarden (knapp 100 Millionen Euro) sollen aus dem Staatshaushalt bereitgestellt werden, die übrigen Mittel von Privatinvestoren.

Zuvor hatte der Begründer von Almaz Capital Partners, Alexander Galizki, laut „Kommersant“ darauf verwiesen, dass beispielsweise das neurale Interface schon keine Technologien der fernen Zukunft mehr sei. Die Teleportation dagegen sei bislang noch relativ utopisch, wobei allerdings an der Universität Stanford (USA) durchaus bereits Experimente zur Teleportation von Molekülen über geringe Entfernungen durchgeführt worden, so Galizki.

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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