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Neues Leck im Kühlsystem setzt LHC am CERN außer Gefecht

Archivmeldung vom 29.06.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.06.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
CERN
CERN

Wegen eines neuen Lecks im Kühlsystem musste der Teilchenbeschleunigers LHC am CERN in den Morgenstunden des 28. Juni 2010 erneut abgeschaltet werden. Insiderinformationen zufolge ereignete sich der Zwischenfall 7.08 Uhr im Sektor 34 des Beschleunigertunnels. Für viele internationale Beobachter kommt der erneute Störfall nicht überraschend. Vielmehr dümpelt die milliardenschwere Maschine bereits seit 2008 als Dauerstörfall vor sich hin.

Angesichts schwerwiegender technischer Mängel bröckelt zunehmend das Vertrauen der internationalen Science-Community an die Verantwortlichen in Genf. So wird unter anderem befürchtet, dass es bei hohen Kollisionsenergien, insbesondere auch mit schweren Partikeln wie Blei-Ionen, unerwartete und sogar gefährliche Reaktionen geben könnte.

Mangels neutraler und multidisziplinärer Risikoprüfung sowie mangels weiterer empirischer astrophysikalischer Experimente zur Überprüfung der CERN-Sicherheitsargumente sprechen sich internationale Kritiker mit Nachdruck gegen einen Betrieb des LHC bei unerreichten Kollisionenergien aus. Als Mindestmaßnahme erbitten die Kritiker eine vorsichtigere, schrittweise Erhöhung der Kollisionsenergien, stets nach sorgfältiger Überprüfung der Ergebnisse. Des Weiteren wird darum ersucht, dass die CERN-Wissenschaftler in einen konstruktiven Dialog mit den Kritikern der Experimente eintreten.

Quelle: Rolf Froböse

 

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