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Chef-Evaluator der Exzellenzinitiative kritisiert Tabus an Unis

Archivmeldung vom 03.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Sebastian Bernhard  / pixelio.de
Bild: Sebastian Bernhard / pixelio.de

Der Schweizer Dieter Imboden, Chef der Internationalen Expertenkommission zur Evaluation der Exzellenzinitiative, kritisiert Tabus an deutschen Hochschulen, auf die er während der Auswertung des Elite-Uni-Wettbewerbs gestoßen ist: "Es gibt ein falsch verstandenes Demokratiebedürfnis an den deutschen Universitäten. Eigentlich sollten sie nach Leistung entscheiden, aber an der Uni müssen immer alle zufrieden sein", sagte Imboden im Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit".

"Das Problem liegt auf der Führungsebene. Mich hat erschüttert, wie wenig manche Rektoren führen wollen, obwohl sie die Möglichkeit dazu hätten. Vielen fehlt das Machtbewusstsein", so Imboden weiter. Er forderte die Universitäten auf, sich deutlicher voneinander zu unterscheiden: "Deutschen Universitäten fehlt es an Mut. Sie müssen bereit sein, klare Entscheidungen zu treffen", so der Experte. Für ihn heiße dies, dass sich Universitäten auf Fächer konzentrieren sollten, in denen sie gute Leistungen erbrächten. "Auf den Rest verzichtet man."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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