Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wissenschaft KI-System erkennt potenzielle Schützen

KI-System erkennt potenzielle Schützen

Archivmeldung vom 02.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Patronen: Kamera entlarvt Waffen in Echtzeit
Patronen: Kamera entlarvt Waffen in Echtzeit

Bild: pixelio.de, Peter Smola

Das Start-up Athena Security hat ein neues Kamerasystem entwickelt, das mittels Künstlicher Intelligenz (KI) mit Drittsystemen kommuniziert, um Türen zu schließen, Lifte außer Betrieb zu setzen und mit der Polizei in Kontakt zu treten. Den Herstellern zufolge erkennt diese Technologie einen Schützen bereits, bevor dieser in der Lage ist, einen Schuss abzufeuern. Wird eine Waffe erkannt, so werden sofort Polizeibeamte alarmiert.

Zweifel an Präzision

"Die hier angegebene Präzision dieses Systems kann nicht den Tatsachen entsprechen. Im Wesentlichen gibt es hier zwei Gründe: Zum einen kann es zu einer Verdeckung von Waffen kommen. Zum anderen können Gegenstände - wie Spielzeugwaffen - fälschlicherweise als wirkliche Waffen identifiziert werden", erklärt Martin Kampel vom Computer Vision Lab der Technischen Universität Wien im Gespräch mit pressetext. "Ein weiter Punkt ist, dass die Bildqualität von Überwachungskameras oft schlecht ist", fügt Kampel hinzu. Dies könne mehrere Ursachen, wie eine schlechte Beleuchtung oder Montage haben.

Das System ist in drei Ausführungen erhältlich: "Professional", "Enterprise" und "Unlimited Professional". Der Preis des Pakets mit Waffenerkennung, Schloss und der Aufzugkomponente beläuft sich auf 100 Dollar (rund 86 Euro) monatlich pro Kamera. Die Waffenerkennung funktioniert laut den Herstellern mit einer Genauigkeit von 99 Prozent. Das Unternehmen arbeitet bereits an der Erkennung anderer gefährlicher Szenarien, wie Messern oder körperlichen Auseinandersetzungen.

System lernt dazu

"Falschmeldungen können im Bereich Computervision zum Problem werden, da die Polizei sofort informiert wird, ohne dass die Situation richtig eingeschätzt wird", sagt Mallory Locklear gegenüber dem Technologie-Portal "Engadget". Den Entwicklern zufolge verständigt das Kamerasystem die Polizei jedoch nur, wenn eine detektierte Bedrohung im Rahmen eines Monitorings als gefährlich eingestuft wird. Darüber hinaus lernt die Technologie durch Falschmeldungen dazu und verbessert somit ihre Trefferquote.

Quelle: www.pressetext.com/Carolina Schmolmüller

Anzeige:
Videos
Screenshot aus dem Ende befindlichen Videobeitrag
Zecken, und wie man sich davor schützt
Masern-Ausschlag bei einem nigerianischen Mädchen.
Welches Masernvirus?
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:

Anzeige