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Täuschend echt

Freigeschaltet am 10.05.2019 um 09:49 durch Manuel Schmidt
THULB-Werkstattleiter Frank Schieferdecker, li., und Rektor Steffen Teichert mit Newtons Original vor dem ausgestellten Faksimile. Re.die Skulptur von Ernst Abbe, Dauerleihgabe von ZEISS für die EAH
THULB-Werkstattleiter Frank Schieferdecker, li., und Rektor Steffen Teichert mit Newtons Original vor dem ausgestellten Faksimile. Re.die Skulptur von Ernst Abbe, Dauerleihgabe von ZEISS für die EAH

Echt oder nicht? Sie sehen zumindest täuschend echt aus: zwei Bände aus der Privatbibliothek von Ernst Abbe, deren Nachbildungen im Haupteingang der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena seit dieser Woche öffentlich zu besichtigen sind.

V.l.: Andrea Heist, Leiterin der Hochschulbibliothek (mit dem Transportbehälter für die Originalbücher), Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert und THULB-Werkstattleiter Frank Schieferdecker
Quelle: Fotos: Sigrid Neef (idw)
V.l.: Andrea Heist, Leiterin der Hochschulbibliothek (mit dem Transportbehälter für die Originalbücher), Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert und THULB-Werkstattleiter Frank Schieferdecker Quelle: Fotos: Sigrid Neef (idw)

Das ungewöhnliche Vorhaben fand am Dienstagnachmittag seinen Abschluss. Frank Schieferdecker, Werkstattleiter der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (THULB), übergab die von der Werkstatt gefertigten Imitationen an Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert.

Die so genannten Faksimiles wurden von zwei Originalen hergestellt: Isaac Newtons „Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica“ in einer Auflage von 1723 und dem Werk „Neue Apparate zur Bestimmung des Brechungs- und Zerstreuungsvermögens fester und flüssiger Körper“ von Ernst Abbe, aus dem Jahr 1874. Hier ist übrigens der Anfang eines Kapitels von Carl Zeiss zu sehen, das später im Buch eingefügt wurde, wie der Werkstattleiter erläuterte.

Die Originalwerke sind Bestandteil der Bibliothek der EAH Jena. Die Hochschule dankt der THULB sehr herzlich für die Unterstützung und die Zusammenarbeit. Bei der Gesamtumsetzung des Vorhabens waren auch Firmen aus Jena und Thüringen beteiligt, weiterhin das Referat Technik und die Hochschulleitung der EAH sowie natürlich die Hochschulbibliothek. Unterstützt wurden sie von einem Studenten der Hochschule der Bundeswehr München, der das Projekt als Praktikant der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der EAH Jena in die Wege leitete.

Zu sehen sind die Faksimiles zu den Hochschulöffnungszeiten im Haupteingang von Haus 2, neben der Skulptur von Ernst Abbe.

Quelle: Ernst-Abbe-Hochschule Jena (idw)

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