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Gravitations-Teller: Für ein Esserlebnis, das die Sinne verdreht

Archivmeldung vom 18.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Screenshot Instagram
Bild: Screenshot Instagram

Der Physiker und Versuchskoch Nathan Myhrvold hat einen einzigartigen Suppenteller entworfen. Die Konstruktion imitiert raumzeitliche Schwingungen, auch bekannt als Gravitationswellen, die im vergangenen September entdeckt wurden. Das schreibt die Zeitschrift „Popular Science“. Weiterlesen:

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" berichtet weiter: "Der Koch habe sich zum Ziel gesetzt, die spiralförmige Drehbewegung der Gravitationswellen im kulinarischen Bereich nachzuahmen. Die Idee: Zwei spiralförmige Furchen sollten als Behälter für zwei unterschiedliche Suppen dienen. Mit dem technischen Rechenverfahren „Wolfram´s Mathematica“ habe Myhrvold ein mathematisches Modell berechnet, das die von zwei schwarzen Löchern kurz vor ihrer Fusion ausgehenden Gravitationswellen nachbilde, schreibt das Wissenschaftsmagazin. Danach sei das Modell in eine dreidimensionale Aluminiumform verwandelt worden, auf deren Grundlage wiederum eine negative Gussform aus Gips entstanden sei. Mit dieser Form habe ein Töpfer aus Seattle die Teller gegossen.

Myhrvold habe Physik studiert und sich unter der Leitung Stephen Hawkings dem Gravitationsphänomen und der Relativitätstheorie zugewandt. Von 1986 bis 1999 sei er als technischer Direktor für Microsoft tätig gewesen. Im Jahr 2000 habe der Wissenschaftler das Unternehmen verlassen und sein Leben der Kochkunst und der Fotografie gewidmet. „Moderne Küche: Die Kunst und Wissenschaft des Kochens“ heißt sein 2011 erschienenes fünfbändiges Grundlagenwerk zum kulinarischen Thema.

Die Gravitationswellen seien am 14. September 2015 um 05:51 nordamerikanischer östlicher Zeit (11:51 MEZ) von zwei baugleichen Detektoren des interferometrischen Gravitationswellen-Observatoriums registriert worden, die sich im US-Bundesstaat Louisiana und in Washington befunden haben, schreibt „Popular Science“.

Die Schwingungen seien von einem Paar Schwarzer Löcher (29 bzw. 36 Mal schwerer als die Sonne) verursacht worden – Sekunden vor ihrer Fusion zu einem massiveren Gravitationsobjekt (62 Mal schwerer als die Sonne). Die Fusion habe sich vor 1,3 Milliarden Jahren ereignet – so lange hätten die Schwingungen bis zur Erde gebraucht."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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