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Bindungen zwischen Menschen durch wissenschaftliche Untersuchungen messbar

Archivmeldung vom 20.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die weltweit grösste Studie nach Bindungen, an der 10.000 Respondenten in 14 Ländern teilgenommen haben, belegt, dass Menschen mit starken Bindungen mehr Freude in ihrem Leben und an ihrer Arbeit haben. Sie sind nicht nur glücklicher, sondern auch erfolgreicher.

Menschen mit guten Bindungen wissen besser, was sie im Leben erreichen wollen und wie sie es erreichen können. Die von &intoconnection durchgeführte Studie weist den grossen positiven Einfluss nach, den Bindungen auf das Leben von uns Menschen haben. Deshalb startet &intoconnection am 21. Juni eine weltweite Kampagne, um Menschen zu inspirieren, Bindungen einzugehen.

Deutschland hat Nachholbedarf beim Thema Bindungen

&intoconnection hat die Frage untersucht, was starke oder schwache Bindungen für Menschen bedeuten. Dank des internationalen Charakters der Untersuchung lässt sich der Grad der Bindung nicht nur pro Land messen, sondern auch ein internationaler Vergleich ist möglich. Die 14 untersuchten Länder sind China, Japan, die USA, Russland, Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Spanien, Südafrika, Argentinien, Israel, die Türkei, Belgien und die Niederlande.

Im internationalen Vergleich erreicht Deutschland nur unterdurchschnittliche Werte und hinkt somit hinter anderen Ländern her. Nur Grossbritannien, Frankreich und Schlusslicht Japan erreichen noch niedrigere Werte. Die besten Bindungen zeigten sich in Argentinien und bei den Südafrikanern.

Bindungen beginnen bei einem selbst, sind jedoch von Anderen abhängig

Die wichtigste Erkenntnis der Studie ist, dass jede Bindungsbeziehung durch die Investition in die Bindung zu sich selbst' verstärkt werden kann. Im Klartext heisst das, ein gutes Bild dessen zu haben, was man will und was man kann. Je grösser und besser diese Selbstkenntnis ist, desto stärkere Bindungen hat eine Person zu Anderen, zum Unternehmen und zur Gesellschaft.

Menschen verbessern ihre Selbstkenntnis, so belegt die Bindungstheorie, nur in Beziehung zu anderen Menschen. Menschen sind also aufeinander angewiesen. Bindungen zu Anderen kennzeichnen sich durch Offenheit, aufrechtes Interesse und den Mut, Kritik zu äussern.

Untersuchungsergebnisse für Deutschland

Der Studie zufolge haben Deutsche im Vergleich zu anderen Europäern im Rahmen dieser Studie im Allgemeinen eine stärkere Bindung mit sich selbst. So zeigen Deutsche deutlich, was sie wissen, worin sie gut sind und was sie in ihrer Karriere erreichen wollen. Dennoch haben Deutsche, wie beispielsweise auch die Engländer, eine geringere Bindung zu anderen Menschen. Vor allem beim Äussern von Kritik Anderen gegenüber erfahren sie eine Hemmschwelle. Sie werden Andere nicht so schnell mit ihren Fehlern konfrontieren. Deswegen lernen Deutsche im Vergleich zu anderen Ländern dieser Untersuchung nicht so viel von Anderen und stehen Menschen mit einer anderen Meinung weniger aufgeschlossen gegenüber.

Wirtschaftliche Folgen des Bindungsgrads

Wenn Menschen nicht in die Entwicklung einer Bindung zu sich selbst investieren (also in das Wissen, was sie wollen und was sie können), hat das nicht nur negative Folgen für den sozialen Zusammenhalt, sondern es zeigen sich auch wirtschaftliche Folgen. Menschen mit starken Bindungen haben mehr Freude an ihrer Arbeit und sie sind in dem Unternehmen, in dem sie arbeiten, leistungsfähiger und erfolgreicher.

Verbreitung der Botschaft für mehr Bindungen

Mit dem Slogan Inspire to connect' ruft &intoconnection eine Kampagne ins Leben, die Menschen die Kraft von Bindungen bewusster machen will. 'Together we'll build a brighter future', so der Aufruf von Salem Samhoud, 'wir brauchen eine bessere Zukunft. Die Verbindung von Menschen ist dazu der Startpunkt.

Quelle: &intoconnection

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