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Neuseeland in 20 Jahren: Hälfte aller Arbeitsplätze mit Robotern besetzt

Archivmeldung vom 20.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Industrieroboter
Industrieroboter

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Aus der jüngsten Untersuchung der Wirtschaftsprüfer von Australien und Neuseeland (CAANZ) geht hervor, dass 46 Prozent aller Arbeitsplätze in Neuseeland in den nächsten 20 Jahren der Automatisierung zum Opfer fallen werden. Buchhalter sind laut Experten besonders gefährdet, wie das Nachrichtenportal stuff.co.nz am Montag berichtet.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Betroffen seien fast 900 000 Arbeitsplätze. Von einer vollen  Automatisierung seien vor allem Buchhalter bedroht, besonders angesichts des Übergangs zum elektronischen Dokumentenumlauf. Ein Teil der hochqualifizierten Berufe könne aufgrund der neuesten wissenschaftlichen Errungenschaften automatisiert werden.

Nur Fachleute mit kritischem Denken und strategischem Handeln würden sich um ihren Arbeitsplatz keine Sorgen machen müssen. Mehrere Experten seien mit den Ergebnissen der Studie von CAANZ nicht einverstanden. Sie seien der Ansicht, dass es noch verfrüht sei, gewöhnliche Arbeiter abzuschreiben. Wegen der sich ständig ändernden Umstände können Roboter den Experten zufolge den Menschen in den meisten Berufen nicht ersetzen.

Vor kurzem berichteten Medien, dass der US-Konzern Amazon über Zentren verfüge, in denen nur Roboter zum Einsatz kommen würden. Diese Zentren seien vor mehreren Jahren ins Leben gerufen worden. Die Roboter hätten dort die Menschen ersetzt, wodurch jährlich bis zu 22 Millionen US-Dollar eingespart werden könnten. Um eine Bestellung einzupacken, würden Roboter viermal weniger Zeit benötigen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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