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Wissenschaftler: Krankheiten lassen sich wortwörtlich „abhören“

Archivmeldung vom 04.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: © Flickr.com/db photographs/cc-by - Radio Stimme Russlands
Bild: © Flickr.com/db photographs/cc-by - Radio Stimme Russlands

Die menschliche Stimme birgt eine Menge Rätsel in sich, denen sich Forscher mit einer immer wachsenden Aufmerksamkeit widmen. Der Charakter der Stimme soll nicht nur auf Laune, persönliche Eigenschaften, sondern auch auf einige Erkrankungen hindeuten. Experten glauben dabei, die Stimme ermögliche eine präzisere Diagnose als eine gewöhnliche Untersuchung. Das berichtet Radio "Stimme Russlands".

Weiter heißt es dort: "Man geht davon aus, dass die Stimme ein kompliziertes Phänomen ist, das sich von solchen Faktoren wie Hormone, Größe und Entwicklungsgrad der Kehlkopfmuskeln sowie soziale Umgebung beeinflussen lässt. In Skandinavien etwa seien die Frauenstimmen tiefer als die der Italienerinnen, weil Frauen im Norden unabhängiger sind, meinen die Forscher.

Bei dem Testeinsatz eines Computerprogramms zur Untersuchung von Stimmen konnte das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit einer Genauigkeit von bis zu 90 Prozent festgestellt werden. Zurzeit arbeiten Forscher vom Institut für Technologie in Massachusetts und der Universität von Oxford an einer akustischen Diagnostizierung der Parkinson-Erkrankung. Gegenwärtige Untersuchungen sollen außerdem Menschen und Technik einander näherbringen: So könne sich das Auto automatisch blockieren, wenn es Müdigkeit in der Stimme des Fahrers hört, spekulieren die Forscher."

Quelle: Text „Stimme Russlands"

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