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Sony-KI macht Bass Drum überflüssig

Archivmeldung vom 07.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Jazella, pixabay.com
Bild: Jazella, pixabay.com

Nun bekommen selbst Drummer Maschinen-Konkurrenz: Forscher an den Sony Computer Science Laboratories (CSL) haben eine Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, die "musikalisch plausible" Bass-Drum-Tracks zu Pop-, Rock- oder Elektro-Songs erstellt. Um das zu ermöglichen, setzt das System auf Maschinenlernen. Als Eingabedaten benötigt es Snare-Drum- und Bass-Track des Songs. Denn es hat gelernt, wie die rhythmischen Interaktionen zwischen diesen beiden Tracks und der Bass Drum normalerweise aussehen.

Instrumental-Beziehungen

Statt der KI relativ starre Vorgaben zu machen, setzen die Sony-CSL-Forscher auf ein Modell, dass im Prinzip granular das Verhältnis verschiedener Rhythmus-Tracks erfasst, also wie beispielsweise Einsätze von Snare und Bass Drum aufeinander folgen. Dieses System hat das Team mithilfe von 665 Pop-, Rock- und Elektro-Songs trainiert, für die Bass, Snares und Bass Drum jeweils als separate 44,1-Kilohertz-Tracks vorlagen und dann an dem Trainingsdatensatz sowie an 193 weiteren Songs getestet.

Auf einer Webseite zur Arbeit zeigt das Team, wie vier Originalsongs sowie Versionen mit KI-generierten Bass-Drum-Tracks klingen. Das belegt, dass die KI-generierten Tracks der ursprünglichen Bass Drum tatsächlich sehr nahe kommen. Zudem demonstrieren die Forscher dort, dass das System auch den rhythmischen Stil eines Songs auf einen anderen übertragen kann und auch mit Tempoveränderungen recht gut klar kommt. Das Team geht davon aus, dass der Ansatz auch für andere Tracks funktioniert und arbeitet nun daran, nach dem gleichen Prinzip Snare- und Bass-Tracks zu generieren.

Zum Paper "High-Level Control of Drum Track Generation Using Learned Patterns of Rhythmic Interaction" auf arXiv: http://arxiv.org/abs/1908.00948

Quelle: www.pressetext.com/Thomas Pichler

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