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Energiequelle Bakterien

Archivmeldung vom 09.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Auszug von der Meldung bei Radio "Stimme Russlands". Bild: Screenshot
Auszug von der Meldung bei Radio "Stimme Russlands". Bild: Screenshot

Wissenschaftler aus dem Forschungszentrum "Energofisika" im ostsibirischen Irkutsk haben, laut einem Bericht bei Radio "Stimme Russlands", zur Energieerzeugung Bakterien genutzt. Aus zwölf bakteriellen Brennstoffelementen haben sie ein Mikro-Kraftwerk entwickelt. Die Ausmaße der "bakteriellen" Anlage sind vorläufig viel zu klein. Der höchste Spannungswert, der erreicht werden konnte, beträgt 900 Millivolt. Dennoch war das Mikro-Kraftwerk schon imstande, eine Glühbirne anzuzünden. Olga Sobolewskaja

Im Bericht von Olga Sobolewskaja heißt es weiter: "Aus zwölf bakteriellen Brennstoffelementen haben sie ein Mikro-Kraftwerk entwickelt. Die Ausmaße der "bakteriellen" Anlage sind vorläufig viel zu klein. Der höchste Spannungswert, der erreicht werden konnte, beträgt 900 Millivolt. Dennoch war das Mikro-Kraftwerk schon imstande, eine Glühbirne anzuzünden.

Die Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass bakterielle Brennstoffelemente eine wesentliche Menge der Elektroenergie generieren können. Es kommt jetzt darauf an, die neue ökologische Technologie zu vervollkommnen.

Das glt um so mehr, als sie im Sinnesworte hilft, die Umwelt zu schützen. Ursprünglich wurden diese Bakterien zur Reinigung von Abflusswasser genutzt. Je schmutziger die häuslichen oder industriellen Abwässer sind, um so höher ist die Produktivität solcher Bakterien, und dank den bakteriellen Brennstoffelementen verbessert sich auch noch die Qualität der Wasserreinigung.

Das neue, bakterielle Brennstoffelement wird es den Wissenschaftlern ermöglichen, genauere Informationen darüber zu gewinnen, wo die Bakterien am liebsten wohnen, sich besser vermehren, wo sie den Biofilm erzeugen und in welchem Teil schließlich mehr Elektroenergie erzeugt wird.

Das Areal um den Baikalsee steht an achter Stelle in Russland, was den Umfang des Abflusses der verschmutzten Abwässer angeht. Und wenn die bakteriellen Elemente an den Reinigungsanlagen von Irkutsk angebracht werden, können Hunderte Kilowatt Strom erzeugt werden, errechnete "Energofisika"-Direktor Anatoli Laschin.

Die Wissenschaftler setzen ihre Arbeit am Projekt fort. Das Biologie-Institut der staatlichen Universität von Irkutsk erforscht die lebensfähigsten Bakterien, und das Institut für Energetiksysteme testet bakterielle Brennstoffelemente.

Wenn diese Entwicklungsarbeiten verwirklicht werden, wird zur Sonnen- und zur Windenergie eine weitere regenerierbare Energiequelle hinzukommen."

Quelle: Text Olga Sobolewskaja - „Stimme Russlands"

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