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Hologramme für Soldaten zeigen verdeckte Gefahr

Archivmeldung vom 03.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: pixelio.de/Gabi Eder
Bild: pixelio.de/Gabi Eder

Dank eines neuen Computerprogramms können Soldaten künftig sehen, was sich hinter einer Wand oder Ecke verbirgt. Mithilfe von holografischen 3D-Bildern werden versteckte Objekte sichtbar gemacht. Die Technologie ist vom Pentagon-Forschungsarm DARPA finanziert und von Experten der Southern Methodist University entwickelt worden. Das diffuse Licht, das von den Oberflächen verdeckter Gegenstände reflektiert wird, dient zur Erstellung der 3D-Hologramme.

"Sämtliche synthetische Simulationssysteme samt Hologrammen fließen inzwischen von Großsystemen wie Flugzeugen und Panzern kommend in ein gutes Dutzend 'Future Soldier Systems' ein", erklärt Militärexperte Georg Mader gegenüber pressetext. Dies sei bedingt durch die zunehmende Miniaturisierung beziehungsweise immer mobilere Energieversorgung. "Diese wird zum Beispiel durch Brennstoffzellen am Mann - wie das System JENNY von SFC aus Bayern - erreicht", so der Spezialist. Andernfalls wären derartige Simulationssysteme für den Einzelnen nicht möglich.

Bei dieser Technologie kommen hochsensible Kameras zum Einsatz, wodurch extrem schwach reflektiertes Licht rekonstruiert wird. Dieses wäre für das menschliche Auge unter normalen Umständen zu diffus, um es wahrzunehmen. Das Besondere an dem Projekt, in das bereits 4,87 Mio. Dollar (rund 4,25 Mio. Euro) investiert wurden: Statt zweidimensionalen Bildern werden 3D-Hologramme abgebildet. Dadurch lassen sich wesentlich mehr Bildinformationen übermitteln.

Auge nimmt Licht nicht wahr

"Dieser Ansatz hilft uns dabei, 3D-Hologramme von etwas abzubilden, das sich außerhalb des Sichtfelds befindet. Nur, weil etwas durch das bloße Auge nicht wahrgenommen wird, heißt es nicht, dass es nicht abgebildet werden kann", schildert Projektleiter Marc Christensen von der Southern Methodist University. Die Herausforderung bestehe darin, Licht, das von einer Oberfläche reflektiert wird, zu einem erkennbaren Bild zu formen. "Dies ähnelt dem Licht, das von einem Spiegel reflektiert wird", führt Christensen aus.

Quelle: www.pressetext.com/Carolina Schmolmüller

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