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Hologramme in Lebensgröße vor dem Durchbruch

Archivmeldung vom 27.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hologramm: Technologie schreitet immer mehr voran. Bild: flickr/Robert Agthe
Hologramm: Technologie schreitet immer mehr voran. Bild: flickr/Robert Agthe

Das US-Unternehmen Provision 3D Media plant, eine Technologie zur Erstellung lebensgroßer Hologramme auf den Markt zu bringen. Das erforderliche Budget von 950.000 Dollarf soll über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter eingebracht werden. Die Technologie soll Sciene-Fiction à la Star Wars und Star Trek im Wohnzimmer verwirklichen und den Gaming-Bereich revolutionieren.

Provision 3D Media arbeitet seit zehn Jahren an holografischen 3D-Displays. Das Unternehmen hat bereits Modelle entwickelt und vermarktet, die Hologramme in der Größe zwischen acht und 130 Zentimeter erzeugen und interaktiv genutzt werden können. Laut dem Geschäftsführer Curt Thornton ist die Technologie ausbaubar. Durch die Mittel der Kickstarter-Community soll nun die Entwicklung eines funktionierenden Prototyps eines lebensgroßen Hologramms finanziert werden.

Das projizierte 3D-Bild wird freischwebend sein und benötigt keinerlei Brillen oder andere Zusatzgeräte am Nutzer. Im Unterschied zu anderen Hologrammen soll anstelle von Laser-Technologie eine neue, durch das Unternehmen entwickelte Lichtquelle zum Einsatz kommen. Dadurch könne die erforderliche Leistung erbracht werden, um ein Hologramm in der Größe eines Menschen überhaupt zu erzeugen.

Einzelhandel und Gaming

Als Einsatzmöglichkeiten nennt Provision den Einzelhandel, wo bereits die Hologramm-Displays verwendet werden, um die Aufmerksamkeit von Kunden auf sich zu ziehen. Die virtuellen Menschen könnten größere Produkte wie Möbel oder Autos demonstrieren oder die Kunden bereits am Eingang begrüßen.

Nach der Entwicklung der Technologie soll in einer zweiten Phase die Hardware verkleinert werden, um das Produkt für den Heimgebrauch im Wohnzimmer verwendbar zu machen. Als Anwendungsgebiet mit dem bei weitem größten Kundeninteresse sieht Thornton den Gaming-Bereich. Die Spieler könnten sich nicht nur in einer virtuellen 3D-Welt bewegen, sondern auch mit ihr interagieren. "Es gibt eine sehr große Gamer-Community da draußen, die sich das Eintauchen in eine solche virtuelle Umgebung wünscht", so Thornton.

Quelle: www.pressetext.com/Andreas Bilgeri

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