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Appell: Professoren und Autoren machen sich für Unabhängigkeit der Wissenschaft stark

Archivmeldung vom 27.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

In einem internationalen Appell, publiziert in der Wochenzeitung "Die Zeit", machen sich 27 Professoren und Autoren stark für die Unabhängigkeit der Wissenschaft: "Das zeigt, dass an partikuläre Interessen und geheime Verträge gebundenes Sponsoring (im Gegensatz zum uneigennützigen Mäzenaten- und Stiftertum) eine Gefahr für die Unabhängigkeit der universitären Forschung und Lehre birgt.

Das akademische Ethos steht auf dem Spiel." Die Urheber des "Zürcher Appells für die Wahrung der wissenschaftlichen Unabhängigkeit" sind die Zürcher Philosophin Ursula Pia Jauch und der Berner Staatsrechtler Markus Müller. Zu den berühmten 27 Erstunterzeichnern gehören: Der Zürcher Ökonom Bruno S. Frey, der Mannheimer Germanist Jochen Hörisch, der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann, der Basler Biochemiker Gottfried Schatz und der Zürcher Informatiker Niklaus Wirth.

Anlass des "Zürcher Appells" ist die 100-Millionen-Franken-Spende der Großbank UBS an die Universität Zürich, die im Frühjahr 2012 bekannt wurde. Die Unterzeichner des Appells kritisieren die Universitätsleitung für diese Kooperation. Sie lasse es zu, "dass die Bank den Raum der Universität als Interessenplattform benutzt. Doch gerade die UBS hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie unethische Geschäfte tätigt. Dass die UBS nun auch noch ihr Logo an der Universität Zürich platzieren konnte, hat nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern einzig mit Marketing."

Die Unterzeichner fordern, dass staatliche Universitäten mit "Institutionen, die in der Öffentlichkeit mit Skandalen und unethischem Verhalten assoziiert werden, weder eine Kooperation noch ein Sponsoring eingehen sollen". Dies schade dem wissenschaftlichen Ruf aller Universitäten. "Als Staatsbürger, Forscherinnen, Wissenschaftler und Studierende appellieren wir an die Leitung der Universitäten und an alle Bildungsverantwortlichen im In- und Ausland, dem kostbaren und von der Verfassung geschützten Gut der akademischen Freiheit und Unabhängigkeit Sorge zu tragen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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