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Neues Pressluftgerät für Rettungstaucher in Russland entwickelt

Archivmeldung vom 01.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Niki Vogt / pixelio.de
Bild: Niki Vogt / pixelio.de

Ein russischer Militärausrüstungs-Hersteller hat laut einem Bericht von STIMME RUSSLANDS ein Gerät für den Unterwasserbereich entwickelt. Das Gerät soll die Arbeit von Rettungstauchern deutlich erleichtern und sicherer machen.

Das kompakte Atemgerät erlaubt es, in einer Tiefe von Dutzenden Metern zu tauchen. Michail Chwang, Abteilungsleiter im Holding „Awiazionnyje Technologii“, beschreibt die Besonderheiten des neuen Pressluftgeräts.

„Der Apparat befindet sich in einem schlagresistenten Plastikkorpus. Der Hauptvorteil besteht in seinen kleinen Abmessungen. Die Taucher können so in sehr beengten Räumlichkeiten arbeiten.“

Der Rekordhalter im Tieftauchen Roman Prochorow überprüfte die Zuverlässigkeit des Geräts in Extremsituationen. Der Testtaucher mit seiner 20-jährigen Erfahrung arbeitet für gewöhnlich in einer Tiefe von 150 Metern.

Das neue Gerät unterscheidet sich von herkömmlichen Pressluftgeräten durch seine Konstruktion. Die Luftbehälter sind in den stromlinienförmi gen Behälter eingebaut. Dies ist für die Arbeit in engen und geschlossenen Räumen notwendig, wo die Gefahr besteht, dass der Taucher irgendwo mit Luftflaschen oder Riemen hängenbleibt, meint Roman Prochorow:

„Man kann so in Zwischenräume vordringen, die vom Durchmesser nicht viel breiter sind als der Taucher selbst. Das Pressluftgerät ist glatt und stromlinienförmig. Es besteht praktisch kein Risiko, dass man irgendwo hängenbleibt.“

Das Gerät funktioniert auch bei extrem niedrigen Temperaturen. Der Sauerstoffvorrat reicht für 40 Minuten. Zusätzlich zur Pressluft kann im Gerät auch eine künstliche, mit Sauerstoff angereicherte, Atemmischung eingesetzt werden, die die Effektivität der Taucharbeit deutlich erhöht. Dies wurde von professionellen Tauchern schon getestet und wertgeschätzt. Das Gerät ist allerdings so ausgelegt, dass auch Neulinge gut damit zurechtkommen.

Quelle: Text Stanislaw Kaljakin - „Stimme Russlands"

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