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"Soft Exosuit": Exoskelett setzt Superkräfte frei

Archivmeldung vom 29.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
"Soft Exosuit": stützt den Körper effektiv. Bild: wyss.harvard.edu
"Soft Exosuit": stützt den Körper effektiv. Bild: wyss.harvard.edu

Der roboterhafte "Soft Exosuit" verhilft seinem Träger zu einer maximalen Leistungssteigerung, indem er die natürlichen Bewegungen des Körpers unterstützt und verbessert. Das tragbare Exoskelett wurde von Forschern des Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering der Harvard University entwickelt. Die komfortable Vorrichtung kann ganz einfach wie eine Hose übergezogen werden und erleichtert den Transport schwerer Lasten.

Der Prototyp besteht aus mehreren Gurten und Schläuchen, welche die Beine des Trägers umhüllen und ihm damit das Tragen schwerer Gegenstände ermöglichen sollen. Der 7,5 Kilogramm schwere Anzug besteht ausschließlich aus flexiblen Membranen. Außerdem verfügt er an Knöcheln, Knien und Hüften über pneumatische Antriebe. Die Motoren des Soft Exosuit werden durch einen rückseitig montierten Druckluftkompressor betrieben.

"Man kann sich diese Konstruktion wie ein Spinnennetz vorstellen, das in eine eng anliegende Hose integriert ist", lässt sich Projektleiter Conor Walsh vom Wyss Institute in einem NBC-Bericht zitieren. Bis dato standen gelähmten und behinderten Menschen als Alternative zum Rollstuhl ausschließlich schwerfällige Hartmetall- oder Plastikvorrichtungen zur Verfügung, die aufgrund ihres Gewichtes oft als Bürde empfunden worden.

Ähnelt künstlichen Muskeln

Experten hoffen, die Vorrichtung - die künstlichen Muskeln ähnelt - bald in ein Kleidungsstück zu integrieren, damit diese zu einer Art zweiten Haut avancieren kann. Von diesem Ansatz könnten vor allem Personen profitieren, die aufgrund einer Muskelverletzung stark eingeschränkt oder nicht in der Lage sind, eigenständig zu gehen. Auch für Soldaten und Sportler wäre eine derartige Stütze des Körpers im Zuge einer Rehabilitation von Vorteil.

Quelle: www.pressetext.com/Carolina Schmolmüller

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