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Alternativer Nobelpreis bleibt in Schweden

Archivmeldung vom 21.05.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.05.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die schwedische Regierung hat beschlossen, die Right Livelihood Award Stiftung in eine kleine Gruppe von automatisch von der Steuer befreiten Organisationen aufzunehmen. Der gemeinnützige Status ist damit sichergestellt, und die Stiftung kann ihren so genannten "Alternativen Nobelpreis" auch in Zukunft in Stockholm vergeben und die Arbeit zur Unterstützung ihrer Preisträger weiter ausbauen.

Die schwedische Regierung hat heute in Stockholm beschlossen, dass sie dem Parlament vorschlagen wird, die Right Livelihood Award Stiftung ("Alternative Nobelpreisstiftung") in den so genannten Katalog des schwedischen Einkommenssteuergesetzes aufzunehmen. Die Organisationen, die in dem Katalog gelistet sind, (bisher 33) genießen eine qua Gesetz garantierte Steuerbefreiung. Die Entscheidung wurde notwendig, weil die schwedische Steuerbehörde auf der Basis einer neuen und engeren Interpretation der Gemeinnützigkeitskriterien von der Stiftung verlangt hatte, ab 2001 Steuern zu zahlen. Tätigkeiten wie Friedens- oder Umweltarbeit kommen in den 50 Jahre alten schwedischen Gemeinnützigkeitskriterien nicht vor.

Jakob von Uexkull, Vorsitzender und Gründer der Right Livelihood Award Stiftung kommentiert die Entscheidung: "Dies ist eine deutliche Stellungnahme Schwedens für den Right Livelihood Award. Wir sind der Regierung und den Abgeordneten sehr dankbar für ihre Unterstützung. Wir hatten nie verstehen können, weshalb die Steuerbehörde die Gemeinnützigkeit unserer Arbeit nicht mehr akzeptierte. Die Entscheidung der Regierung und hoffentlich auch des Parlaments haben diese Unsicherheit ein für alle Mal aus der Welt geschafft."

"Die unklare Steuersituation während der letzten drei Jahre war abschreckend für unsere Spender. Die letzte Alternative wäre gewesen, Schweden zu verlassen und unsere Arbeit in einem anderen Land, beispielsweise in Deutschland oder in Österreich, fortzusetzen. Jetzt sind wir sehr glücklich, den Preis weiterhin in Schweden verleihen zu können."

Quelle: Pressemitteilung der Right Livelihood Award Stiftung

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