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Studie: Affen sterben durch kalorienreduzierte Ernährung früher

Archivmeldung vom 30.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: BirgitH / pixelio.de
Bild: BirgitH / pixelio.de

Eine Versuchsreihe mit Affen hat gezeigt, dass durch eine kalorienreduzierte Ernährung, entgegen bisher geltenden Annahmen, die Lebensdauer nicht verlängert wird. Wie die Fachzeitschrift "Nature" berichtet, wurden für die Studie am National Institute of Aging in Baltimore männliche und weibliche Affen aller Altersklassen untersucht.

Die experimentelle Gruppe bekam Nahrung mit 25 Prozent weniger Kalorien. Ältere Affen, die die kalorienreduzierte Nahrung bekamen, lebten im Vergleich zu ihren Altersgenossen in der Kontrollgruppe gleich lang. Hingegen starben die kalorienarmen jüngeren Affen zu 24 Prozent eher als ihre Vergleichspartner. Die Krebsraten sanken, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nahmen zu.

Bisher wurde angenommen, dass Diäten das Risiko von chronischen Krankheiten um zehn bis vierzig Prozent mindern, den Altersprozess verlangsamen und somit die Lebensdauer erhöhen. Dies bestätige wiederum eine Parallelstudie mit Rhesusaffen, bei der eine 30-prozentig kalorienreduzierte Ernährung die Überlebenschancen steigerte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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