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Gut ein Drittel weniger Korruption dank Straffreiheit

Archivmeldung vom 28.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Schmiergeld: Höhere Strafen sind nicht alles. Bild: pixelio.de, Rainer Sturm
Schmiergeld: Höhere Strafen sind nicht alles. Bild: pixelio.de, Rainer Sturm

Straffreiheit für Bestechnungsanbieter kann Korruption um 35 Prozent reduzieren. Was paradox klingt, haben Forscher der Monash Business School in Melbourne in ihrer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung nun bestätigt.

Nach zwei Testreihen kommen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die Teilnehmer, welche wussten, dass sie mit korrupten Beamten interagierten, in der zweiten Runde doppelt so viele Bestechungen wie zuvor anboten. Das Risiko von Sanktionen wurde als unwichtig abgetan. Daraus lässt sich schließen, dass es bei Antikorruptionskampagnen darauf ankommt, dafür zu sorgen, dass Bestechungen nicht mehr als normal angesehen werden, anstatt härtere Strafen einzuführen.

Denn die bloße Meinung, dass Bestechungen unter bestimmten Umständen als normal angesehen werden, hob in den Versuchsanordnungen jegliche anderen Entscheidungsfaktoren auf. So spielte es letztlich keine Rolle, welches Geschlecht die Teilnehmer hatten, über welchen gesellschaftlichen Status sie verfügten oder ob sie beispielsweise in ein wirtschaftswissenschaftliches Studium eingeschrieben waren.

Quelle: www.pressetext.com/Florian Fügemann

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