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Gering dosiert, ist Eifersucht durchaus positiv

Archivmeldung vom 22.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: pixelio.de, S. Hofschlaeger
Bild: pixelio.de, S. Hofschlaeger

Die Eifersucht meldet sich, wenn eine für uns wichtige Beziehung bedroht wird. Meist betrifft dies die Liebesbeziehung, doch auch zwischen Geschwistern, Freunden, Kollegen kann Eifersucht ins Spiel kommen. Eine amerikanische Studie zeigte, dass schon sechs Monate alte Babys eifersüchtig reagierten, wenn sich ihre Mutter mit einer Puppe beschäftigte. "Eifersucht ist ein Grundgefühl und zugleich ein wichtiges Warnsignal", sagt Dr. Wolfgang Krüger, Psychotherapeut in Berlin, auf apotheken-umschau.de. Er rät, Eifersucht in Grenzen positiv zu sehen: "Die kleine Eifersucht ist eine Liebeserklärung."

Das gilt aber wohl hauptsächlich für die einfachste der drei von ihm formulierten Eifersuchtstypen, in der das Misstrauen noch gelassene Handlungsoptionen zulässt, etwa den flirtenden Ehemann charmant von der attraktiven Fremden abzulenken. Wenn aber aus der gelegentlichen Sorge ständiges Misstrauen wird, wenn Argwohn und Angst zum Dauergefühl werden, wenn jede Regung des Partners kontrolliert und auf Anzeichen von Untreue durchleuchtet wird, sollten sich Betroffene professionelle Hilfe holen.

Quelle: Wort und Bild - apotheken-umschau.de (ots)

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