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BA-Chef sieht Konjunkturabschwächung gelassen entgegen

Archivmeldung vom 14.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Detlef Scheele (2016)
Detlef Scheele (2016)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, sieht einer möglichen weiteren Abschwächung der Konjunktur gelassen entgegen. "Wir haben eine Konjunkturdelle. Das verarbeitende Gewerbe, die Autoindustrie und ihre Zulieferer leiden unter den Handelskonflikten. Im nächsten Jahr wird die Arbeitslosigkeit nicht weiter sinken, sie bleibt aber immerhin konstant", sagte Scheele den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Die von der Großen Koalition geplante Absenkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung sei unproblematisch. "Wir verlieren durch die Beitragssenkung zwar 1,2 Milliarden Euro. Aber dadurch muss kein Arbeitsloser auf Leistungen oder ein Bildungsangebot verzichten", so der BA-Chef weiter. Die Kasse sei gut gefüllt: Aktuell finanziere die Bundesagentur für Arbeit 54.000 Arbeitnehmern das Kurzarbeitergeld. Das seien zwar in absoluten Zahlen deutlich mehr als 2018, aber insgesamt nur 0,2 Prozent der Beschäftigten. "Selbst wenn es zu mehr Kurzarbeit kommt, können wir das finanzieren. Wenn die Prognosen stimmen und sich die Konjunktur im dritten Quartal 2020 wieder erholt, dann kommen wir mit dem Geld gut aus", sagte Scheele den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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