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3,7 % mehr neue Ausbildungsverträge bei jungen Männern im Jahr 2017

Archivmeldung vom 15.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Eigenes Werk /OTT

Im Jahr 2017 haben insgesamt 515 700 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Das waren 5 700 oder 1,1 % mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist der Anstieg auf neu abgeschlossene Ausbildungsverträge von Männern (+3,7 %) zurückzuführen, während die Neuabschlüsse von Frauen zurückgingen (-2,9 %). Mit +9 900 (+36,2 %) fiel der Anstieg der neuen Ausbildungsverträge bei ausländischen Männern relativ hoch aus.

Die Zahl der von ausländischen Frauen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nahm weniger stark um 600 (+3,3 %) zu. Bei Männern aus den Asylherkunftsländern Afghanistan und Syrien hat sich die Anzahl der Neuabschlüsse von 3 000 im Jahr 2016 auf 10 000 im Jahr 2017 mehr als verdreifacht. Davon kamen 5 700 aus Afghanistan und 4 300 aus Syrien. Bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen von Frauen aus Afghanistan und Syrien gab es einen Anstieg um 380 auf 820. Bei allen Neuabschlüssen belegte der Beruf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel mit 28 500 Verträgen erneut den Spitzenplatz. Es folgten Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement (27 900), Verkäufer/-in (22 100), Kraftfahrzeugmechatroniker/-in (21 800) sowie Industriekaufmann/-kauffrau (17 700). Knapp ein Viertel aller neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf diese fünf häufigsten Ausbildungsberufe. Bei den Neuabschlüssen von ausländischen Jugendlichen war der Beruf Verkäufer/-in mit 3 000 Verträgen am stärksten besetzt. Es folgten Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r (2 800), Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel (2 800), Friseur/-in (2 700) und Kraftfahrzeugmechatroniker/-in (2 700). Der Anteil der fünf häufigsten Berufe lag hier ebenfalls bei gut einem Viertel.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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