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Sattelberger: "Managen lernt man im wilden Wasser, nicht in sonnigen Expansionsfirmen"

Archivmeldung vom 04.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Thomas Sattelberger
Thomas Sattelberger

Foto: Dr. Bernd Gross
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Für den Ex-Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger sind große Konzerne manchmal wie "die letzten bolschewistischen Bastionen". Im Interview mit dem Business-Lifestyle-Magazin 'Business Punk' (Ausgabe 1/2016) erklärte Sattelberger, dass diese Großunternehmen durch "wenig Offenheit, wenig Kritikfähigkeit, hohen Anpassungsdruck, Verleugnung der eigenen Meinung und Arschkriecherei" gekennzeichnet seien.

Er selbst habe Ähnliches in seiner Zeit bei Daimler in der Ära Schrempp erlebt. Er habe damals bei seinem Wechsel zur Lufthansa "nicht Daimler gekündigt, sondern dem Herrn Schrempp mit seinem extremem Despotismus". Das sei für ihn "tragisch und quälend gewesen, denn Daimler war ja eine wunderschöne Firma, in der er Perspektiven hatte", betonte er gegenüber 'Business Punk'.

Bei seinen Positionswechseln hätten ihn immer besonders "Unternehmen gereizt, die in der Transformation sind, die nicht mehr das Alte und noch nicht das Neue sind". Diese Erfahrungen haben ihm gezeigt, dass man "managen im wilden Wasser lernt, nicht in sonnigen Expansionsfirmen".

Quelle: Business Punk, G+J Wirtschaftsmedien (ots)

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