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Nord/LB - Sachsen-Anhalt: Rettung mit Schulden

Archivmeldung vom 02.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Verwaltungsgebäude der Nord/LB in Hannover
Verwaltungsgebäude der Nord/LB in Hannover

Foto: ChristianSchd
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Sachsen-Anhalt soll seinen Beitrag zur Rettung der Norddeutschen Landesbank (Nord/LB) über neue Schulden bezahlen. Darauf hat sich Landesfinanzminister André Schröder (CDU) festgelegt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung.

Schröder vollendet damit einen Kurswechsel: Frisches Geld aus dem Landeshaushalt hatte er über Monate hinweg abgelehnt. Nun aber drängt die Zeit. Am Dienstag muss die Landesregierung einen Beschluss fassen, am Mittwoch will die Bankenaufsicht in Frankfurt einen fertigen Rettungsplan für die Nord/LB sehen. 3,5 Milliarden Euro werden benötigt. Auf Sachsen-Anhalt, mit knapp sechs Prozent einer der Eigentümer der Bank, entfallen 198 Millionen Euro. 98 Millionen Euro davon will sich Schröder durch neue Kredite besorgen. Der Rest wird durch einen Verzicht auf die jährliche Schuldentilgung von 100 Millionen Euro finanziert. Unter dem Strich verlängert das Land damit den Abbau seiner Altschulden (knapp 20 Milliarden Euro) um zwei Jahre.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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