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Blackrock-Chef Fink: DAX-Konzerne müssen langfristiger denken

Archivmeldung vom 04.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Larry Fink, Vorsitzender der Fondsgesellschaft Blackrock hat die Vorstandsvorsitzenden der 30 Konzerne aus dem Deutschen Aktienindex (DAX) aufgefordert, langfristiger zu denken und lieber mehr Geld in Zukunftsinvestitionen zu stecken, als hohe Dividenden auszuschütten. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf einen Brief Finks, der nicht nur an DAX-Konzerne, sondern an insgesamt rund 200 Topunternehmen Europas adressiert sei.

Blackrock ist an der kompletten Unternehmenselite des DAX beteiligt. Für Fink ist der Feldzug gegen die Kurzatmigkeit und für langfristiges Wachstum in den Konzernen eine Herzensangelegenheit: "Das bleibt eine Angelegenheit von überragender Bedeutung für die Kunden Blackrocks, von denen die meisten Pensionsgelder verwalten und andere langfristige Ziele haben, aber auch für die gesamte Weltwirtschaft", sagte er.

Zwar gibt Fink in seinem Brief den Firmenchefs Rückendeckung für eine langfristige Ausrichtung der Unternehmen. Doch die Realität sehe bislang anders aus. Im vergangenen Jahrzehnt hätten die ausgeschütteten Dividenden noch nie einen so hohen Anteil an den Gewinnen gehabt wie 2015, beklagt er in dem Brief.

Das gefällt Fink nicht. Der US-Investor fürchtet, dass die angeblich aktionärsfreundliche Politik der Unternehmen sich langfristig gegen sie wendet. Der Kalifornier fordert von den Konzernchefs dagegen: "Für die Aktionäre jährlich einen strategischen Rahmenplan zu setzen, wie langfristig Wert aufgebaut wird."

In seinem Brief hat sich Fink erstmals auch für nachhaltig erzielte Gewinne ausgesprochen. Er reagiert damit auf die Richtlinie der Europäischen Union "zur Offenlegung nichtfinanzieller Informationen", die bis Jahresende von den Mitgliedsländern umgesetzt werden muss. Er fordert einen schärferen Fokus auf die Umwelt und soziale Faktoren wie Diversität in den Unternehmen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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