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Clever ruft Spitzenverdiener in ARD zu Rentenverzicht auf

Archivmeldung vom 30.01.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.01.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Jochen Sievert / pixelio.de
Bild: Jochen Sievert / pixelio.de

Die Spitzenverdiener in der ARD sollten Peter Clever, Verwaltungsrats­vorsitzender der Deutschen Welle, zufolge bei den Tarifverhandlungen über die Altersversorgung mit "gutem Beispiel" vorangehen und schon jetzt auf einen Teil ihrer Betriebsrente verzichten. So könnten die Intendanten und Direktoren, die vor 1993 eingestellt worden seien und die deshalb noch in den Genuss besonders üppiger Versorgungsbezüge kämen, ihre "Verträge freiwillig so umstellen, dass ihre späteren Betriebsrenten nur um ein Prozent jährlich steigen", erklärte Clever im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Ein solches "Signal der Glaubwürdigkeit" könne in den festgefahrenen Verhand­lungen "zur Entspannung beitragen".

Die derzeit in den ARD-Sendern übliche Erhöhung der Betriebsrenten um im Mittel jährlich zwei Prozent hält der Vorsitzende des Aufsichtsgremiums lang­fristig nicht mehr für finanzierbar. In dieser Frage zeige sich die mit am Ver­handlungstisch sitzende Gewerkschaft Verdi jedoch "uneinsichtig", sagte Clever.

Die seit 2013 laufenden Tarifgespräche sind laut "Focus" zur Zeit unterbrochen. Die für vergangenen Montag vorgesehene neunte Verhandlungsrunde habe die ARD kurzfristig abgesagt, schreibt "Focus" unter Berufung auf Verdi. Sollten die Tarifgespräche zwischen den Gewerkschaften und der ARD scheitern, hält Clever Streikmaßnahmen im Senderverbund für möglich.

"Natürlich kann es sein, dass der Bildschirm schwarz bleibt und die `Tagesschau` mal ausfällt", erklärte er gegenüber "Focus". Er wünsche sich das aber nicht, fügte er hinzu.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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