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Bankerin: Bankbranche braucht mehr Frauen in Führungspositionen

Archivmeldung vom 21.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Verena Herzberger / pixelio.de
Bild: Verena Herzberger / pixelio.de

Die Bank-Branche braucht mehr Frauen in Führungspositionen: Das steht für die Top-Bankerin Dorothee Blessing außer Frage. Die Vice-Chairman im Investmentbanking von JP Morgan in Europa hält das "für sehr wichtig mit Blick auf die demografische Entwicklung", sagte sie in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe).

Laut Blessing müssten über die Branche hinaus Anreize geschaffen werden, "um attraktive Karrierewege" für Frauen zu ermöglichen. Wichtig seien insbesondere die Entwicklung und die Förderung von Karrieren. Eine Frauenquote dagegen ist der Investmentbankerin, die 20 Jahre bei Goldman Sachs gearbeitet hat und zu den wenigen deutschen Bankern in einer Spitzenposition in Europa zählt, nicht wichtig. Blessing geht es um eine Offenheit für unterschiedliche Lebensmodelle. "Die viel zitierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht nur ein Thema für Frauen", betont sie.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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