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Gute Nachrichten für Bauherren: Baupreise bleiben trotz der Konjunkturprogramme stabil

Archivmeldung vom 16.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

"Die Befürchtungen, dass die Konjunkturprogramme zu deutlichen Preiserhöhungen in der Baubranche führen könnten, haben sich nicht bestätigt." Diese Auffassung vertrat heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie RA Michael Knipper anlässlich der Veröffentlichung der Baupreise durch das Statistische Bundesamt.

Im Durchschnitt der Branche waren die Baupreise nach Berechnungen des Bundesamtes im dritten Quartal nur um 0,1 % gegenüber dem zweiten Quartal gestiegen. Im Vergleich zum Jahresbeginn - dem Start der Konjunkturprogramme - waren die Preise sogar stabil geblieben.

Auch zwischen den Bausparten sieht die deutsche Bauindustrie nur geringe Unterschiede: Im Ausbaugewerbe, das vor allem vom CO2-Gebäudesanierungsprogramm profitiert, sind die Preise seit Jahresbeginn im Durchschnitt um 0,3 % gestiegen. Auch für den Tiefbau weist das Bundesamt nur ein leichtes Plus von durchschnittlich 0,1 % aus. Dagegen seien die Preise für Rohbauarbeiten um durchschnittlich 0,5 % gesunken. Darin kommt vor allem die Beruhigung auf den noch 2008 überhitzten Rohstoffmärkten zum Ausdruck. Beispielsweise lagen die Preise für Leistungen von Stahlbauarbeiten im dritten Quartal sogar um bis zu 9,4 % unter dem Niveau zu Jahresbeginn. Knipper: "Wir können den Bauherren also nur empfehlen, die günstige Preissituation auf dem deutschen Baumarkt zu nutzen."

Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

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