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Rewe-Chef hält trotz Coronakrise Ausschau nach Zukäufen

Archivmeldung vom 24.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
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Rewe-Vorstandschef Lionel Souque hält trotz Coronakrise Ausschau nach Übernahmekandidaten im Lebensmittelhandel und für die Reisesparte DER Touristik.

"Wir werden alle Chancen prüfen, die sich jetzt für neue Partnerschaften und Zukäufe ergeben", sagte Souque dem "Spiegel". Das Unternehmen dürfe "sowohl für die Touristik als auch für den Handel jetzt nicht panisch alle Investitionen stoppen".

So könne der Konzern stark aus der Krise kommen. Der Umsatz im Lebensmittelhandel, der zu Beginn der Coronakrise durch Hamsterkäufe hochgeschnellt war, habe sich normalisiert, so der Rewe-Chef weiter. Mittlerweile schlage das Pendel sogar zurück: "Es gibt Länder in Europa, da haben wir seit zwei Wochen eine negative Umsatzentwicklung", sagte Souque. Die Jobangst gehe um, und manche Menschen hätten bereits real weniger Geld zur Verfügung. In Deutschland erwartet Rewe insgesamt ein Umsatzplus in diesem Jahr, aber erheblich höhere Kosten für Sicherheit, zusätzliches Personal und Logistik: "Das wird uns sicher einen dreistelligen Millionenbetrag kosten", so der Rewe-Chef. Für die angeschlagen Reisesparte DER Touristik benötige man keine staatlichen Kredite. Die Lage in der Touristik sei zwar dramatisch, Rewe verliere dort Hunderte von Millionen Euro. Doch selbst wenn alle Buchungen bis zum Jahresende storniert würden, bräuchte Rewe dort keine Hilfe, sagte Souque dem "Spiegel".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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