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Studie: Reiche horten über 20 Billionen US-Dollar in Steueroasen

Archivmeldung vom 23.07.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.07.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Geldscheine: sicherer als App-Konkurrenz. Bild: pixelio.de, Andrea Damm
Geldscheine: sicherer als App-Konkurrenz. Bild: pixelio.de, Andrea Damm

Die Reichen der Welt horten Finanzvermögen von 21 bis 32 Billionen US-Dollar in Steueroasen. Dies geht aus einer am Sonntag veröffentlichten Untersuchung im Auftrag der Organisation "Tax Justice Network" hervor.

Der Studienautor und ehemalige Chefvolkswirt der Unternehmensberatung McKinsey, James Henry, bezeichnete die dem Fiskus entzogenen privaten Vermögen als ein "großes Schwarzes Loch in der Weltwirtschaft". Den Ergebnissen der Studie zufolge ist das Problem insbesondere in den Entwicklungsländern gravierend. Die reichsten Bürger in den 139 untersuchten Entwicklungsländern haben zwischen den 1970er-Jahren bis 2010 demnach nicht ausgewiesene Vermögen über geschätzte 7,3 bis 9,3 Billionen US-Dollar angehäuft. Die Nichtregierungsorganisation hat für die Studie Daten des Internationalen Währungsfonds, der Vereinten Nationen, der Weltbank sowie der Zentralbanken genutzt. Sachvermögen, also etwa Immobilien oder Gold, wurden hingegen nicht berücksichtigt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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