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Börsenvorstand verteidigt Fusionspläne mit London Stock Exchange

Archivmeldung vom 24.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse
Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Jeffrey Tessler, Vorstandsmitglied der Deutschen Börse, verteidigt die Fusionspläne mit der London Stock Exchange (LSE). Die Fusion würde dem Markt guttun, sagte Tessler dem "Handelsblatt". "Wir brauchen einen schlagkräftigen, europäischen Champion, der im globalen Wettbewerb bestehen kann."

Deutsche Börse und London Stock Exchange (LSE) planen eine Fusion "unter Gleichen". Vor allem in Frankfurt waren die Hochzeitspläne auf Kritik gestoßen, weil die neue Superbörse ihren Rechtssitz in London haben soll. Die Briten stimmen am 23. Juni über die EU-Mitgliedschaft ihres Landes ab. Der Merger sei aber selbst dann sinnvoll, wenn sich Großbritannien für den Brexit entscheidet, so Tessler. "Ich hoffe aber stark, dass das nicht passiert." Die Deutsche Börse will ihren Aktionären im Juni ein entsprechendes Angebot unterbreiten. Für Frankfurt ist es der dritte Anlauf für einen Zusammenschluss mit der LSE.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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