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Zeitung: Commerzbank senkt Vertriebsdruck in der Privatkundensparte

Archivmeldung vom 02.11.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.11.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Zentrale der Commerzbank Bild: Commerzbank, Julia Schwager
Zentrale der Commerzbank Bild: Commerzbank, Julia Schwager

Die Commerzbank will bei der Reform ihres Privatkundengeschäfts auch den Vertriebsdruck auf die Mitarbeiter reduzieren. Wie das "Handelsblatt" aus Konzernkreisen erfuhr, schafft die Bank die wöchentlichen Einzelgespräche für Mitarbeiter der Privatkundensparte ab. An ihre Stelle sollen wöchentliche Teamgespräche rücken, erfuhr das "Handelsblatt" aus Konzernkreisen.

"Einzelgespräche gibt es nur noch einmal im Quartal", sagte ein Insider. Damit soll der hohe Vertriebsdruck gesenkt werden, unter dem viele Mitarbeiter der Bank leiden. Ein Bank-Sprecher wollte sich zu dem Thema nicht äußern.

Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Reform der Vertriebssteuerung der Bank und die bislang umfassendste Neuerung des seit November 2010 amtierenden Privatkundenvorstands Martin Zielke. Zielke will das Privatkundengeschäft der Bank reformieren. Die Neuausrichtung der Vertriebsphilosophie gilt als erster Schritt. Das neue Konzept soll ab 2012 gelten und wird derzeit den Führungskräften der Bank vorgestellt. Ziel des Konzepts ist auch, die Beratung stärker am Bedarf der Kunden auszurichten und nicht an bankinternen Absatzvorgaben für einzelne Produkte. Dazu sollen künftig auch Faktoren wie Bestandspflege und Kundenzufriedenheit eine wichtigere Rolle spielen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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