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US-Bankenaufseher attackiert die Großbanken

Archivmeldung vom 13.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Florentine / pixelio.de
Bild: Florentine / pixelio.de

Tom Hoenig, Vizechef der US-Einlagensicherung (FDIC), fordert drastische Schritte, um das Finanzsystem sicherer zu machen. Im Interview mit dem "Handelsblatt" fordert er eine ungewichtete Eigenkapitalquote von zehn Prozent, was weit über der heute üblichen Ausstattung mit Risikopolstern liegt. "Das ist ohne weiteres möglich, wenn man fünf oder sechs Jahre die Dividende ausfallen lässt", erläutert er.

Seiner Meinung nach haben die Banken ihre Gewinne in den vergangenen Jahren ohnehin eher zu Aktienrückkäufen als zur Versorgung der Wirtschaft mit Geld eingesetzt Hoenig, der vor seiner Zeit als Finanzaufseher lange Zeit einer der führenden Geldpolitiker der USA war, warnt: "Die nächste Finanzkrise kommt bestimmt."

Seiner Meinung nach sollten traditionelles Bankgeschäft und Investment-Banking getrennt werden. "Klassisches Bankgeschäft und Handelsaktivitäten dürfen nicht mehr in einer Bank nebeneinander existieren", sagt er dem "Handelsblatt". "Nur traditionelle Banken sind unersetzlich", sagt er und folgert, dass der Staat das Investment-Banking künftig dem Markt überlassen und nicht mehr durch stillschweigende Garantien absichern sollte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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