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IG Metall fordert Einigung mit neuem Thyssenkrupp-Aufzugeigner bis Ende Februar

Archivmeldung vom 17.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Industriegewerkschaft Metall (IG Metall)
Industriegewerkschaft Metall (IG Metall)

Nachdem nur noch zwei Finanzinvestoren im Rennen um die Thyssenkrupp-Aufzugsparte übriggeblieben sind, wollen die Arbeitnehmervertreter mit den Interessenten schnell über Sicherheiten für die Beschäftigten sprechen.

Der NRW-Bezirksleiter der IG Metall und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von Thyssenkrupp Elevator, Knut Giesler, sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post": "Wir haben durch ein gemeinsames Vorgehen auf Arbeitnehmerseite eine sehr gute Vereinbarung mit der Thyssenkrupp AG und dem Elevator Management ausgehandelt. Damit diese Regelungen auch von dem Käufer anerkannt werden, müssen wir nun zügig eine schuldrechtliche, tarifvertragliche Vereinbarung mit ihm aushandeln."

Dabei gehe es insbesondere um die Laufzeiten für unsere Zusagen in Sachen Standorte, Beschäftigte, Investitionen, Forschung und Entwicklung sowie Ausbildung. Außerdem werden wir für den Fall des Rückzugs auf eine ,Best Fair Owner'-Vereinbarung dringen." Giesler warnte die Finanzinvestoren davor, sich zügigen Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern zu verweigern: "In diesem Prozess gilt: Je früher wir Sicherheiten zugesagt bekommen, desto gelassener reagiert die Belegschaft. Sollten die Investoren jetzt auf Zeit spielen, würde die Reaktion entsprechend offensiver ausfallen. Wir wollen eine Einigung noch vor der entscheidenden Aufsichtsratssitzung Ende Februar."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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