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Verarbeitendes Gewerbe im Februar 2020: Auftragseingang -1,4 % saisonbereinigt zum Vormonat

Archivmeldung vom 06.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Corona-Pandemie hatte im Februar 2020 noch keine eindeutigen Effekte auf die Neuaufträge im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland: Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2020 saison- und kalenderbereinigt 1,4 % niedriger als im Januar 2020.

Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen lag der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe saison- und kalenderbereinigt 1,1 % höher als im Vormonat. In den Angaben sind die aktuellen Auftragseingänge der Betriebe in Rheinland-Pfalz noch nicht enthalten und daher geschätzt.

Die Aufträge aus dem Inland stiegen im Februar 2020 im Vergleich zum Vormonat um 1,7 %, die Auslandsaufträge verringerten sich um 3,6 %. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 5,0 % ab. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland fielen um 2,7 % gegenüber Januar 2020.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im Februar 2020 um 0,9 % höher als im Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Rückgang von 3,4 %. Im Bereich der Konsumgüter stiegen die Aufträge um 1,7 % . Für Januar 2020 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 4,8 % gegenüber Dezember 2019 (vorläufiger Wert: +5,5 %).

Umsatz: +0,1 % saisonbereinigt zum Vormonat

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben im Februar 2020 saison- und kalenderbereinigt um 0,1 % höher als im Vormonat. Auch hier fehlen die Angaben der Betriebe in Rheinland-Pfalz, deren Umsätze daher geschätzt sind. Für Januar 2020 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 1,1 % (vorläufiger Wert:+2,0 %).

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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