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IW-Studie: Mehr neue Jobs für Frauen als für Männer

Archivmeldung vom 15.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com  / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Frauen haben in den vergangenen zehn Jahren in fast allen größten deutschen Städten stärker vom Beschäftigungsaufbau profitiert als Männer. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt.

Der Studie zufolge nahm die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Frauen in 18 der 21 größten deutschen Städte zwischen 2005 und 2015 stärker zu als die der Männer. Nur in Berlin, Leipzig und Dresden schnitten Männer besser ab. "Berlin, Köln, Hamburg - in diesen drei Metropolen ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs für Frauen zwischen 2005 und 2015 am stärksten gestiegen", heißt es in der Studie. "Mit jeweils fast 30 Prozent war das Plus dort fast doppelt so groß wie in Duisburg, dem Schlusslicht der 21 größten deutschen Städte." Die Erklärung des Instituts für den Vorsprung der Frauen: "Frauen arbeiten traditionell eher in Dienstleistungsberufen - und die stellen selbst in der Industrienation Deutschland den Großteil der Arbeitsplätze." Bei den Männern habe Leipzig mit einem Plus von 38 Prozent die Nase vorn, gefolgt von Berlin und Hamburg. Der hohe Beschäftigungszuwachs für Männer in Leipzig habe mit der Ansiedlung großer Firmen wie DHL, BMW und Porsche zu tun, allesamt Unternehmen, in denen typischerweise mehr Männer arbeiten als Frauen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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