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Lieferdienst Flaschenpost will ins Ausland expandieren - Chef widerspricht den Vorwürfen der Mitarbeiter

Archivmeldung vom 28.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Lieferwagen (Symbolbild)
Lieferwagen (Symbolbild)

Bild: Erika Hartmann / pixelio.de

Köln. Der Getränkelieferdienst Flaschenpost aus Münster will neues Geschäft im Ausland aufbauen. "Wir planen eine Expansion ins deutschsprachige Ausland und schauen uns weitere angrenzende Länder an", sagte Stephen Weich, Geschäftsführer von Flaschenpost, im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Nach seinen Angaben hat das Unternehmen im dritten Jahr seines Bestehens die Gewinnschwelle erreicht. "Unser Geschäftsmodell trägt sich. Der Break-even ist je nach Teilmarkt nach ein bis eineinhalb Jahren erreicht", sagte der Manager. Zugleich widersprach er Vorwürfen seiner Mitarbeiter. Diese hatten in einem anonymen Brief beklagt, dass Klimaanlagen in den Lieferfahrzeugen im Sommer aus Kostengründen abgeschaltet worden seien. "Es gibt definitiv kein Abstellen von Klimaanlagen, aus welchen Gründen auch immer", sagte Weich. Das Start-up habe zurzeit 1000 Fahrzeuge. Die älteren davon, circa 200 Stück, hätten keine Klimaanlage und würden nach und nach durch klimatisierte Fahrzeuge ersetzt.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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