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Umsatz im Bauhauptgewerbe im Februar 2017: - 0,5 % zum Vorjahresmonat

Archivmeldung vom 10.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Im Februar 2017 waren die Umsätze im Bauhauptgewerbe um 0,5 % niedriger als im Februar 2016. Bei der Interpretation des Rückgangs ist zu beachten, dass das Umsatzniveau im Februar 2016 sehr hoch ausgefallen war. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren zugleich im Februar 2017 im Bauhauptgewerbe 2,6 % mehr Beschäftige tätig als im Vorjahresmonat.

Im Tiefbau entwickelte sich der Umsatz im Februar 2017 im Vorjahresvergleich gegenläufig zum Hochbau: So stiegen die Umsätze im Tiefbau im Februar 2017 um 5,1 %, während die Umsätze im Hochbau (Bau von Gebäuden) um 1,2 % abnahmen.

Methodische Hinweise:

Das Bauhauptgewerbe ist geprägt durch eine Vielzahl von kleinen Betrieben, die in der Summe eine wichtige Rolle für die Darstellung der konjunkturellen Entwicklung spielen. Um diese wichtige Gruppe ebenfalls mit in die Betrachtung zu nehmen, werden die Daten des Monatsberichts im Bauhauptgewerbe, die lediglich Betriebe mit 20 und mehr tätigen Personen erfasst, um Verwaltungsdaten für die Betriebe mit weniger als 20 Beschäftigten ergänzt.

Die Verwaltungsdaten umfassen Umsatzdaten der Finanzverwaltung und Beschäftigtendaten der Bundesagentur für Arbeit. Das Ergebnis dieses so genannten Mixmodells entspricht praktisch einer Totalzählung. Die Anwendung des Mixmodells zielt darauf ab, die Darstellung der konjunkturellen Entwicklung im Bauhauptgewerbe zu vervollständigen und damit die Aussagefähigkeit, Relevanz und Belastbarkeit der Ergebnisse zu verbessern.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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