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Euro Geldschwemme trifft Mietkautionen hart

Archivmeldung vom 23.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Aktuell gibt es ein Marktvolumen in Deutschland von 25 Milliarden Euro für Mietkautionen, das sich größtenteils auf Sparbücher und Kautionskonten verteilt. Mit der Entscheidung der EZB, den Geldhahn aufzudrehen, gibt es für Mietkautionskonten und Sparbücher faktisch keine Zinsen mehr. Berücksichtigt man auch noch die Inflationsrate, ist die Verzinsung sogar negativ.

Christian Sili, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Kautionskasse: "Millionen von Mietern verlieren somit Teile ihrer Mietkaution. Die Frage muss gestellt werden, ob sich das Kautionskonto angesichts dieser Umstände überhaupt noch lohnt. Ausserdem ist die Mietkaution so während der gesamten Mietdauer blockiert."

Die Deutsche Kautionskasse empfiehlt daher allen Mietern zu prüfen, ob es zur Hinterlegung der Mietkaution auf Sparbüchern und Kautionskonten nicht geeignetere Alternativen, wie z.B. die Mietkautionsbürgschaft, gibt. Diese sorgt dafür, dass der Mietkautionsbetrag dem Mieter zur Verfügung steht und das bei gleicher Sicherheit für den Vermieter wie bei Sparbüchern und Kautionskonten.

Quelle: Deutsche Kautionskasse AG (ots)

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